Die Mährisch-Schlesischen Beskiden sind die westlichsten Gebirgszüge der Karpaten und ziehen sich in weichen Wellen entlang der Grenze zwischen Tschechien und der Slowakei. Es sind sanfte, bewaldete Berge mit langen Kämmen, Schafweiden und einer lebendigen walachischen Volkskultur – Hirten aus dem Osten ließen sich hier vor Jahrhunderten nieder und brachten ihre Traditionen mit.
Der höchste Punkt ist die Lysá hora (1.323 m). Der berühmteste Ort ist Pustevny, ein Sattel mit Holzchalets, die der Architekt Dušan Jurkovič im Volksstil gestaltete; von dort führt ein Kammweg zum Radhošť mit seiner Statue des heidnischen Gottes Radegast und einer kleinen Holzkapelle.
Die besten Erlebnisse: Beskiden (Tschechien)
Pustevny und Radhošť
Fahr mit dem Sessellift hinauf nach Pustevny, bewundere die Chalets Libušín und Maměnka, lauf über den Baumwipfelpfad „Stezka Valaška“ und folge dem Kamm zum Radhošť – etwa 1 Stunde pro Richtung.
Lysá hora
Mehrere Wege führen von Ostravice oder Krásná auf den höchsten Gipfel der Beskiden; auch im Winter ist er ein beliebtes Wanderziel.
Walachisches Freilichtmuseum
In Rožnov pod Radhoštěm bewahrt dieses große Freilichtmuseum Holzhäuser, eine Kirche und ein Dorf der walachischen Region.
Anreise: Beskiden (Tschechien)
- Ab Ostrava: etwa 1 Stunde mit Auto oder Regionalzug nach Frenštát pod Radhoštěm oder Rožnov pod Radhoštěm.
- Ab Krakau: etwa 2,5–3 Stunden mit dem Auto.
- Ab Prag: etwa 4 Stunden mit Zug und Bus.
Insider-Tipps
- Die Wege sind vom Tschechischen Touristenklub hervorragend markiert – nutze die kostenlose App mapy.com.
- Berghütten (chaty) servieren einfache tschechische Küche und Bier zu fairen Preisen.
- An Wochenenden ist viel einheimisches Publikum unterwegs; unter der Woche ist es ruhig.


